Die neue Star Trek-Serie

Eigentlich bin ich recht großer Star Trek-Fan. Als dann die Gerüchte über eine neue Serie auftauchten, war ich milde optimistisch gestimmt. Und dann kam das ganze Hick-Hack. Zuerst Brian Fuller als Showrunner – Hannibal fand ich toll – dann stieg er wieder aus, dann hies es, dass es ein Prequel wird, was die Serie schon wieder fast zu stark einengt, dann Verzögerungen – mehrfach, die ganzen Ankündigungen, was alles so besonders sein wird usw…
Ok, die sollen sich so viel Zeit lassen, wie sie brauchen – aber ich fürchte fast, die Erwartungen sind inzischen schon wieder so hoch, dass es nur Enttäuschung geben wird.
Tja, und ich sitze hier und wünsche mir immer noch eine Serie, die abseits der Föderation läuft, abgeranzte Raumschiffe, imporivisierente Technik und Leute, die einfach nur durch die Maschen gefallen sind. So eine Mischung zwischen Firefly (ohne Western) und Rogue One im Star Trek-Universum – welch ein Frevel.

Legendy Polskie. Film Jaga.

Von gut gemachten Kurzfilmen war ich schon immer ein großer Fan. Jetzt geistert schon seit längerer Zeit unten eingebundenes Video durch das Netz. Das ist der vierte Film von Allegro, von hm… ich weiß auch nicht wirklich was die wirklich machen. Auf jeden Fall sind die Filme sehr cool, erzählen jeweils eine kleine Geschichte mit ganz besonderem Humor und brauchen sich vor Hollywood nicht verstecken. Alles ist auf polnisch mit englischen Untertiteln – aber wenn stört das schon 🙂 Weiterlesen

Bin gespannt

Bald kommt der neue Star Trek-Film in die Kinos, mit neuem Drehbuchautor und neuem Regisseur. Das macht Hoffnung auf echtes Star Trek, aber leider nicht viel. Mit dem ersten Trailer konnte ich wenig anfangen, vom zweiten weiß ich auch nicht was ich halten soll, aber so viel schlechter als das Popkorn-Kino der letzten beiden Filme kann es eigentlich nicht werden. Was ich bisher gesehen habe sieht das irgendwie nach Transformers aus – vermutlich auch wieder keine echte Message, keine Entwicklung, keine schweren Entscheidungen – nur Reaktion. Weiterlesen

Nachtmusik XXVII

Isländischer Lärm – aber sehr toll: Krummi 😀

Wer das Lied hier performt hat, das habe ich nicht rausgefunden. Der Stil klingt ein bisschen wie Valravens Anna Katrin Egilstrød, allerdings habe ich keine CD mit genau dieser Version gefunden (Valravn CD-Version klingt einfach anders). Alternativ wird in der Beschreibung auch die fabelhafte Eyvør Pálsdóttir vorgeschlagen. Bei keinem der beiden habe ich das gefunden, das genau so klingt.
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Met IV – wir lernen ja noch

Der letzte Met war an sich gar nicht mal so schlecht, allerdings war der eine viel zu stark für meinen Geschmack und der andere schmeckt etwas muffig.

Allerdings habe ich inzwischen einige Dinge aus diversen Foren und anderen Seiten gelernt bzw. erlesen:

  1. 2 kg Honig scheinen ideal für rund 5 l 14-16%igen Met zu sein
  2. Auch wenn es überall verschriehen ist scheint der EL Mehl wirklich das Mittel der Wahl zu sein, um die Hefe geschmacksneutral zu binden – der geriebene Apfel scheint einigen Leuten den Geschmack zu sehr zu verändern
  3. Die ewige Gährzeit des letzten Mets lag wohl an zu wenigen Nährstoffen – als Grundregel scheint zu gelten, dass immer wenn die Gärung nachlässt etwas Hefenährsalz zugegeben werden soll – nicht wie bisher alles am Anfang. Außerdem braucht Met mehr davon als andere Fruchtweine.
  4. Milschsäure als Starthilfe wird überbewertet
  5. Während der ersten sieben Tage scheint Sauerstoffkontakt erwünscht zu sein, danach nicht mehr
  6. Reinlichkeit ist alles

Man kann mich dabei aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen und berichtigen – das sind alles nur Stichproben-Meinungen.

Kommen wir zum eigentlichen Ansetzen des Mets:

Tag 1: Etwa 300 ml naturtrüber Apfelsaft in eine Flasche, auf Zimmertemperatur bringen, Reinzuchthefe (diesmal probiere ich Burgund) rein, mit Küchenpapier abdichten und warten.

Tag 3: Schaumflecken zeigen, dass der Ansatz so weit ist. Etwa 3,5 l Wasser auf 40° C temperieren (nicht mehr), Honig (ich nehme im Moment Blütenhonig) einrühren (Handrührgerät hat sich als zeitsparend erwiesen ;)) und abwarten bis alles wieder unter 30° C hat, damit die Hefe keinen Schaden nimmt.
Ansatz in den Ballon, erste Portion Hefenährsalz (ich versuche mich erstmal mit 2 g) im Honigwasser auflösen und alles in den Ballon füllen. Blubberding draufsetzen und warten.
In der ersten Woche wird täglich umgerührt (früher habe ich geschüttelt), damit die Hefe mit Frischluft in Berührung und das Kohlendioxid aus dem Met entfernt wird, danach sollte das nicht mehr nötig sein.

Tag 11: Gärung hat etwas nachgelassen, kaum mehr Schaum. Mit dem letzten gründlichen Schütteln und Rühren einen EL Mehl und weitere 2 g Hefenährsalz dazugemischt und ordentlich verteilt. Ab jetzt nicht mehr weiter Rühren.
Die Gärung hat wieder zugenommen. Sieht gut aus.

Nun warten wir mal auf das Update 🙂