Bin gespannt

Bald kommt der neue Star Trek-Film in die Kinos, mit neuem Drehbuchautor und neuem Regisseur. Das macht Hoffnung auf echtes Star Trek, aber leider nicht viel. Mit dem ersten Trailer konnte ich wenig anfangen, vom zweiten weiß ich auch nicht was ich halten soll, aber so viel schlechter als das Popkorn-Kino der letzten beiden Filme kann es eigentlich nicht werden. Was ich bisher gesehen habe sieht das irgendwie nach Transformers aus – vermutlich auch wieder keine echte Message, keine Entwicklung, keine schweren Entscheidungen – nur Reaktion. Weiterlesen

Nachtmusik XXVII

Isländischer Lärm – aber sehr toll: Krummi 😀

Wer das Lied hier performt hat, das habe ich nicht rausgefunden. Der Stil klingt ein bisschen wie Valravens Anna Katrin Egilstrød, allerdings habe ich keine CD mit genau dieser Version gefunden (Valravn CD-Version klingt einfach anders). Alternativ wird in der Beschreibung auch die fabelhafte Eyvør Pálsdóttir vorgeschlagen. Bei keinem der beiden habe ich das gefunden, das genau so klingt.
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Met IV – wir lernen ja noch

Der letzte Met war an sich gar nicht mal so schlecht, allerdings war der eine viel zu stark für meinen Geschmack und der andere schmeckt etwas muffig.

Allerdings habe ich inzwischen einige Dinge aus diversen Foren und anderen Seiten gelernt bzw. erlesen:

  1. 2 kg Honig scheinen ideal für rund 5 l 14-16%igen Met zu sein
  2. Auch wenn es überall verschriehen ist scheint der EL Mehl wirklich das Mittel der Wahl zu sein, um die Hefe geschmacksneutral zu binden – der geriebene Apfel scheint einigen Leuten den Geschmack zu sehr zu verändern
  3. Die ewige Gährzeit des letzten Mets lag wohl an zu wenigen Nährstoffen – als Grundregel scheint zu gelten, dass immer wenn die Gärung nachlässt etwas Hefenährsalz zugegeben werden soll – nicht wie bisher alles am Anfang. Außerdem braucht Met mehr davon als andere Fruchtweine.
  4. Milschsäure als Starthilfe wird überbewertet
  5. Während der ersten sieben Tage scheint Sauerstoffkontakt erwünscht zu sein, danach nicht mehr
  6. Reinlichkeit ist alles

Man kann mich dabei aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen und berichtigen – das sind alles nur Stichproben-Meinungen.

Kommen wir zum eigentlichen Ansetzen des Mets:

Tag 1: Etwa 300 ml naturtrüber Apfelsaft in eine Flasche, auf Zimmertemperatur bringen, Reinzuchthefe (diesmal probiere ich Burgund) rein, mit Küchenpapier abdichten und warten.

Tag 3: Schaumflecken zeigen, dass der Ansatz so weit ist. Etwa 3,5 l Wasser auf 40° C temperieren (nicht mehr), Honig (ich nehme im Moment Blütenhonig) einrühren (Handrührgerät hat sich als zeitsparend erwiesen ;)) und abwarten bis alles wieder unter 30° C hat, damit die Hefe keinen Schaden nimmt.
Ansatz in den Ballon, erste Portion Hefenährsalz (ich versuche mich erstmal mit 2 g) im Honigwasser auflösen und alles in den Ballon füllen. Blubberding draufsetzen und warten.
In der ersten Woche wird täglich umgerührt (früher habe ich geschüttelt), damit die Hefe mit Frischluft in Berührung und das Kohlendioxid aus dem Met entfernt wird, danach sollte das nicht mehr nötig sein.

Tag 11: Gärung hat etwas nachgelassen, kaum mehr Schaum. Mit dem letzten gründlichen Schütteln und Rühren einen EL Mehl und weitere 2 g Hefenährsalz dazugemischt und ordentlich verteilt. Ab jetzt nicht mehr weiter Rühren.
Die Gärung hat wieder zugenommen. Sieht gut aus.

Nun warten wir mal auf das Update 🙂

Auf einmal Funkamateur…

Merkwürdigerweise habe ich die Prüfung für die Klasse E geschafft und mein Amateurfunkzeugnis bekommen. Sobald mir mein Rufzeichen zugeteilt wurde, darf ich auch einigen der Amateurfunkbänder mein Unwesen treiben. Da mich derzeit nur 2 m- und 70 cm-Band interessieren ist das auch nicht so schlimm, und mit meinen läppischen 5 Watt kann ich die 75 Watt dort auch nicht ausschöpfen.

Der Technik-Teil war kein Problem, da haben mir Vorwissen, Technikaffinität und ein Lehrer (Danke Eckhard!) in die Hände gespielt. Vorschriften und Betrieb haben mir da schon eher Angst gemacht. Scheinbar hatte ich aber Glück bei der Auswahl der Antworten und es doch geklappt – obwohl ich nach eigener Einschätzung immer noch viel zu wenig weiß. Das was man braucht wird im Laufe der Zeit wohl irgendwann hängen bleiben.

Gut, dann warten wir mal auf das Rufzeichen und dann gucken wir mal, wie sich das mit dem Amateurfunk weiterentwickelt… immerhin glaube ich, dass ich schon ein bissel zu den überwiegend übergewichtigen, bärtigen Nerds passe, die ich bisher mit dem Hobby kennengelernt habe 😉

Fackelwandern 2014

Da glaubt man, man hätte Routine, wisse den Weg, könne auf die Navigation verzichten und die Ausfahrt kommt sowieso immer erst viel später, als man vermutet. Und dann hat man sie tatsächlich verpasst und glaubt immer noch, dass sie bald kommen muss, weil man es ja gewohnt ist, dass sie kommt, wenn man daran vorbeigefahren ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Diesmal haben wir uns verfahren erst als Tante Google in meiner Tasche gemosert hat, dass vor uns Stau ist und mir die Anschlussstellen komisch vorkamen erkannten wir unseren Irrtum. Das waren einige Kilometer Umweg, hat uns jedoch nicht daran gehindert pünktlich da zu sein wir hatten ein schnelles Auto

Aus Gewohnheit parkten trotz aller Bedenken, ob wir jemals wieder den steilen Zugangsweg des tiefergelegenen Parkplatzes hochkommen dort wo wir immer parken. Am Sammelplatz vor dem Rathaus verriet uns das lautstarke Bellen einiger Halbstarker, dass diesmal saufwillige Oberpfälzer mitliefen glücklicherweise liefen die weit weg von uns in der Schlange. Zuerst ging es den Burgberg hoch irgendwie muss man ja immer aus dem Tal raus und vorbei am unsichtbaren, weil eingeschneiten keltischen Steinkreis zum neuen Turm für die Antennen des Behördenfunks.

Irgendwie war der Tag schon durch den unfreiwilligen Umweg vorgezeichnet. Der Akku meiner extra mitgebrachten Kamera versagte bereits nach zwei Bildern, die App, mit der ich den Wanderweg aufzeichnen wollte beendete ständig die Aufzeichnung und als ich eine andere App ausprobierte (die dann auch tatsächlich das tat, was sie sollte) plärrte eben diese mit allen Soundfiles los, die es finden konnte (zufällig StarTrek-Sounds), ziemlich doof, wenn gerade der Wanderführer spricht und Stille herrscht.

Der Behördenfunkturm war aufgrund des Winters gesperrt, aber man soll von dort einen echt sehenswerten Ausblick haben und das Faszinierendste: Der rund 30 Meter hohe Turm soll rund einen halben Meter schwanken, dass es ein wahres Abenteuer wird ihn zu besteigen. Auf dem weiteren Weg, hatte ich kurzfristig die Orientierung verloren, während meine Schwester meinte, wir wären auf dem Weg zur Teufelshöhle. Sie behielt recht. Nach einem teils nur für Wagemutige geeigneten Abstieg landeten wir wieder auf der Hauptstraße, die Richtung Pottenstein führt und kurze Zeit später auch in der Teufelshöhle um von der Kapelle wie beinahe jedes Jahr mit Alle Jahre wieder begrüßt zu werden.

Wie immer gab es schmackhaften Punsch, Glühwein und Lebkuchen, sowie die gewohnt entspannte Atmosphäre dieser Wanderung. Nur der Rückweg mit den Fackeln, der ja die Wanderung eigentlich ausmacht, ist etwas langweilig, da es fast nur die Straße entlang geht. Aber es war wie immer schön, wir kamen dann auch gut heim und ich hab durchgepennt, bis mich die Silvesterknallerei wieder geweckt hat